www.working!! (Web-ban Working!!)

www.working!!

 

Genre:

Romance/Comedy

Vollständigkeit:

Soweit komplett abgeschlossen

Staffel/Episoden/Sprache:

1/13 mit deutschen Untertiteln

ACHTUNG: www.working ist ein eigenständiges Spin-off von working!!

 

Inhalt:

Der Oberschüler Daisuke Higashida ist, nachdem sein Vater seinen Job verloren hat, unfreiwillig auf der Suche nach einem Nebenjob, um sich zumindest das Ticket für die Bahnfahrt zur 15 km entfernten Schule leisten zu können. Daher versucht er sein Glück bei der lokalen Filiale der Wagneria-Restaurantkette und wird dort auch tatsächlich eingestellt, muss aber erkennen, dass so gut wie alle Angestellten nicht gerade als normal angesehen werden können.

Da wäre zum Beispiel Hana Miyakoshi, ebenfalls Oberschülerin, welche gegenüber Gästen die perfekte, höfliche Bedienung gibt, jedoch gegenüber Kollegen laut und teilweise brachial auftritt. Am fatalsten ist jedoch ihr ständiges Bemühen, besser kochen zu lernen, wobei inbesondere die von ihr hergestellte Schokolade regelmäßig zu Nahtoderfahrungen führt.

Der Mitarbeiter Yūta Shindō hingegen kämpft gegen einen riesigen Schuldenberg, den sein Vater verursacht hat. Nicht nur, dass er deshalb auf übrig gelassenes Essen aus dem Restaurant angewiesen ist, die Tochter des Gläubigers arbeitet ebenfalls im Wagneria und lebt an ihm ihren Sadismus aus.

Die stoische Sayuri Muranushi bedient regelmäßig einen angeblichen älteren Herren, den jedoch außer ihr niemand sehen kann. Darauf angesprochen betont sie jedoch, dass sie selbst nicht an Geister oder ähnliches glaubt, obwohl (oder gerade weil) sie selbst aus einer Familie von Exorzisten stammt. Außerdem lächelt sie so gut wie nie und falls doch, so kann das bleibende psychologische Schäden beim Betrachter hinterlassen.

 

 

Persönliche Bewertung:

Vorab: www.working!! ist nicht wirklich schlecht, absolut seichte und lustige Unterhaltung ohne größere Tiefen, aber leider reichen vor Allem die Charaktere nicht annähernd an die des Originals, working !!, heran.

Am meisten irritiert, dass mache Charaktere optisch zu sehr den alten aus working!! ähneln, hier aber dann gänzlich andere Persönlichkeiten besitzen. Miyakoshi sieht zum beispiel fast 1:1 aus wie Inami, der Manager Sakaki erinnert an den ursprünglichen Protagonisten Takanashi und auch das Küchenpersonal kommt bekannt vor. Dabei sind fast sämtliche dieser neuen Charaktere im Gegensatz zu denen des Originals nur bedingt sympatisch und/oder liebenswert, was vielleicht aber auch daran liegt, dass hier alles innerhalb von 13 Folgen abgearbeitet wird und daher zu viel zusammengepresst wurde.

Die Gag-Dichte ist ebenfalls deutlich geringer und weniger gelungen, auch fehlen die genialen running-gags des Originales (zwar gibt es auch hier immer wiederholt auftretende witzige Situationen, diese können aber nicht annähernd mit denen aus working!! mithalten).

Summa summarum: An sich eine nette Comedy für Zwischendurch und auch gut für ein paar Lacher, aber leider Welten vom Original working!! entfernt.

 

Fazit:

Alternative Version oder echter Spin-off? Offenbar konnte man sich hier nicht wirklich entscheiden, wodurch die Serie, insbesondere im Vergleich zum Original, ihr Potential nicht entfalten kann.

 

Empfehlungsfaktor:

62% – Leider nur halbgarer Spin-off einer der besten Comedy Serien überhaupt

And You Thought There Is Never a Girl Online? (Netoge no Yome wa Onna no Ko Janai to Omotta?)

And You Thought There Is Never a Girl Online?

Genre:

Romance/Comedy/School/Harem

Vollständigkeit:

Mehrere abgeschlossene Arcs (Manga läuft noch)

Staffel/Episoden/Sprache:

1/12 mit deutschen Untertiteln

 

Inhalt:

Der Schüler Hideki Nishimura ist völlig dem MMORPG „Legendary Age“ verfallen und verbringt dort als „Rushian“ fast jede freie Minute zusammen mit seinen drei Gilden-Kameraden Apricot, Schwein und Ako. Im Spiel ist er zudem auch mit Ako, dem einzigen weiblichen Mitglied der Gruppe „verheiratet“, geht aber davon aus, dass diese in Wirklichkeit ein männlicher Spieler ist, da er sich früher im Spiel verliebt hatte, sich das Ziel seiner Gefühle daraufhin jedoch als Kerl offenbarte und er seitdem strikt Realität von Spiel trennt.

Als es jedoch zu einem relativ spontanen Gildentreffen im wahren Leben kommt muss Nishimura feststellen, dass nicht nur Ako tatsächlich weiblich ist, sondern es sich auch bei Apricot und Schwein in Wirklichkeit um Mädchen handelt, die zudem auch noch alle auf seine Schule bzw. sogar in seine Klasse gehen.

Befremdlich ist allerdings vor Allem Akos Verhalten, denn auch außerhalb des Spiels bezeichnet sie Nishimura andauernd als Rushian und beharrt darauf, seine Ehefrau zu sein. Die drei restlichen Mitglieder erkennen, dass Ako tatsächlich das Spiel nicht von der Realität unterscheiden kann und machen es sich nun zur Aufgabe, dieser zu helfen.

Leichter gesagt als getan, denn Ako hat keinerlei Interesse, ihre Illusionen aufzugeben.

 

 

Persönliche Bewertung:

Da ein Großteil des Animes innerhalb des Spieles abläuft könnte man es fast schon als Isekai einordnen, zumindest erinnert es dadurch schon etwas an Titel wie Sword Art Online. Die Geschichten um die verrückte Gamer-Truppe um Nishimura sind dabei leichte Kost und selbst Akos Realitätsverlust größtenteils eher komisch als tragisch.

Vom Stil her ein typischer Anime für Jungs mit viel Fanservice, da nach der ersten Episode die weiblichen Charaktere (insbesondere Gildenmeisterin Kyō) öfters äußerst aufreizend bekleidet sind. Etwas gewöhnungsbedürftig ist anfangs auch der Zeichenstil, da ein Lächeln hier grundsätzlich so aussieht, als würde der entsprechende Charakter auf seiner Oberlippe kauen.

Aber abgesehen davon gibt es dann seichte, lustige Unterhaltung ohne größere Höhen und Tiefen, aber mit viel Humor. Dieser wird zwar Leuten ohne Erfahrung in MMORPGs vermutlich größtenteils ein Buch mit sieben Siegeln bleiben, für Gamer jedoch bietet die Serie viel Wiedererkennungswert und ist allemal für kurzweilige Ablenkung gut.

 

Fazit:

RomCom für Gamer. Wer mindestens einmal eine Nacht World of Warcraft oder ähnliches durchgezockt hat, der wird sich hier schnell wiederfinden.

 

Empfehlungsfaktor:

73% – Realität: Geniale Grafik, aber mieses Gameplay!

Karin (Cheeky Vampire)

Karin

Genre:

Romance/Fantasy/Comedy

Vollständigkeit:

Soweit komplett abgeschlossene Geschichte (allerdings ging der Manga noch weiter)

Staffel/Episoden/Sprache:

1/24 mit deutschen Untertiteln

 

Inhalt:

Die 15-jährige Schülerin Karin Maaka hütet ein großes Geheimnis, denn was weder ihre Mitschüler noch ihre beste Freundin wissen: Karin ist ein leibhaftiger Vampir!

Allerdings ist sie etwas aus der Art geschlagen, denn nachdem ihre Kräfte erwacht sind kann sie sich nicht nur weiterhin problemlos der Sonne aussetzen, sondern anstatt auf Blut von Opfern angewiesen zu sein produziert ihr Körper regelmäßig zuviel davon. Sofern sie nicht Menschen beißt, um diesen Überschuss los zu werden kommt es dadurch bei ihr zu extremen, explosionsartigem Nasenbluten. Trotz dieser Einschränkungen schafft Karin es bislang, das menschliches Schul- sowie ihr vampirisches Familienleben erfolgreich unter einen Hut zu bekommen.

Als jedoch mit Kenta Usui ein neuer Mitschüler in ihre Klasse kommt verkomplizieren sich die Dinge, denn wie Karin feststellen muss reagiert ihr Blut sehr heftig auf seine Gegenwart und gerät regelrecht in Wallung. Dieser wiederum muss, nachdem er hinter Karins Geheimnis kommt, erkennen, dass das Wissen aus Büchern was Vampire betrifft größtenteils völliger Unsinn ist.

 

 

Persönliche Bewertung:

Karin ist eine vergleichsweise simple RomCom, die aber so gut wie alles richtig macht. Die Charaktere sind größtenteils sehr liebenswert und habe alle ihre Macken, alleine einen der Nebencharaktere, den jungen Vampirjäger Winner Sinclair, empfand ich als etwas zu nervig und anstrengend. Abgesehen von diesem wurde aber viel Liebe in die Figuren gesteckt von denen ins besondere die cool-süße kleine Schwester Karins bleibenden Eindruck hinterlässt.

Die Story zieht sich zwar bis zum Finale teilweise etwas hin, aber durch die konstante Entwicklung der Hauptgeschichte bleibt es doch permanent unterhaltsam. Zwar sind Vampir-Romanzen nun wirklich nicht neu, aber zumindest der Ansatz, das Vampire bestimmte Vorlieben bezüglich der Gemütslage ihrer Opfer haben und der Biss genau dieses beeinflusst (So reagiert Karins Bruder beispielsweise auf Stress und nach einem Biss fühlen sich die Opfer erholt; allerdings gibt es auch Vampire, welche auf Liebe reagieren und diese entziehen), ist recht innovativ.

Die Geschichte ist mit 24 Folgen dann auch soweit befriedigend abgeschlossen, aber mit dem Wissen, dass der Manga noch weiter ging, hätte ich mir doch noch mehr gewünscht.

 

Fazit:

Süße Vampir-Romanze in der literweise (Nasen-)Blut fließt. Ohne übermäßige Dramatik trotzdem recht spannend und mit einigen wirklich sympatischen Charakteren versehen.

 

Empfehlungsfaktor:

71% – Bis(s) einer weint!

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